Alles, was wir über Matcha, Brunch und Food in München mitbekommen. Frisch reingekommen, ungefiltert weitergetratscht.
Kurz vorweg: Diese Meldungen schreibt eine KI automatisch aus Presse- und Veranstaltungsmeldungen, ohne dass ein Mensch vorher drüberliest. Heißt: schnell, aber nicht unfehlbar. Bei Öffnungszeiten, Preisen und „gibt’s das wirklich?“ lieber einmal selbst beim Laden nachfragen, bevor du quer durch die Stadt fährst.
Rund um den Viktualienmarkt tut sich gerade einiges: Im Tal 29 hat am 8. September ein Edeka auf zwei Etagen aufgemacht, dort, wo früher Conrad war. Am Rosental gibt's seit Juli den Drykkir Flagship Store, der nur alkoholfreie Spirituosen verkauft. Für den Dry January sind wir also schon jetzt bestens aufgestellt.
Am 30. September gibt's in der beisl bar & café einen Abend mit bayerischen Tapas und Wein, der Eintritt ist frei. Kleine Portionen, großer Wein, genau so mögen wir unsere Mittwochabende.
Im Café Theres' auf der Wiesn ist dieses Jahr die 23-jährige Lena Eckart zum ersten Mal Wirtin, und sie bringt Matcha-Drinks mit. Neu sind außerdem ein großer Straßenverkauf mit Kaffee von Alrighty Coffee aus dem Werksviertel, Gebäck wie Auszogne und Macarons sowie alkoholfreie Spritz-Varianten. Matcha zwischen Maß und Hendl, wir wussten immer, dass dieser Tag kommt.
Die Bäckerei Rischart macht aus übrig gebliebenen Brezn jetzt Gin und Likör, gebrannt zusammen mit der Destillerie Wagemut. In einer Flasche Brezn-Gin stecken 20 gerettete Brezn, die Flasche kostet 24,90 Euro, dazu gibt's einen Salted-Caramel-Likör. Nachhaltig trinken, wir hätten nie gedacht, dass das so gut klingt.
Der Gastroführer „DelikatEssen 2027“ ist raus und hat 150 Münchner Lokale anonym getestet, darunter vier spannende internationale Neueröffnungen. Eine davon ist das äthiopische Tena Adam Kitfo in der Zenettistraße, eine andere das Maria in der Klenzestraße mit Levante-Küche vom Frühstück bis zum Meze-Menü. Unsere Wochenend-Essensplanung ist damit offiziell erledigt.
Das 1000things Magazine hat sieben Lokale gesammelt, in die ihr euren Hund mitnehmen dürft. Dabei sind zum Beispiel das Lost Weekend in der Schellingstraße, das sogar einen Puppuccino ausschenkt, und die komplett vegane Patisserie Siessl mit riesiger Kuchentheke. Endlich muss die Fellnase beim Kaffeedate nicht mehr neidisch vor der Tür warten.
Gegenüber vom Hinterausgang der LMU in der Amalienstraße gibt's seit Juni die Pop-up-Bar Fredo, während das Restaurant Katopazzo dahinter umgebaut wird. Aperol Spritz kostet 6,50 Euro, der hauseigene Fredo Spritz nur 5,50 Euro, Chips und Oliven je zwei Euro. Klausur vergessen, Spritz bestellen, so macht Studium Spaß.
In der Gollierstraße 53 im Westend hat das Café Spatz aufgemacht. Die Zimtschnecke kostet 4,40 Euro, und an vegane Optionen wurde auch gedacht. Zimtschnecke plus Latte, und der Nachmittag ist gerettet.
Immer mehr junge Münchnerinnen und Münchner entdecken die klassische Boazn für sich, mit Rüscherl, blinkendem Spielautomat und Stammgästen an der Theke. Im neuen AZ-Podcast „Kindl der Nacht“ erzählen die „Boaznengel“ Franzi und Lisa, warum sie so gern dort unterwegs sind. Und wer von beiden beim allerersten Boazn-Besuch direkt Hausverbot bekam, hört ihr euch am besten selbst an.
IN München hat elf mexikanische Restaurants zusammengestellt, von Condesa mit der pinken Flagge bis La Burrita, das inzwischen drei Standorte hat. Vom schnellen Burrito für die Mittagspause bis zur Margarita am Abend ist alles dabei. Kleiner Hinweis von uns: Wenn bei Condesa jemand nach dem Schärfegrad fragt, lieber ehrlich antworten.
Das Diva Minang an der Ismaninger Straße ist gerade das einzige rein indonesische Restaurant in München und der erste Europa-Ableger der Kette Sederhana. Mittags gibt's Nasi Goreng, abends Padang-Küche aus Sumatra, und drinnen ist es mit Petrol-Wänden und bunten Lampen richtig gemütlich. Für alle, die schon immer wissen wollten, wie das Original zum Asia-Imbiss schmeckt.
Vincent Sauter und Niclas Winters, bekannt vom ungarischen Langos-Stand Szia Szia am Viktualienmarkt, fahren jetzt auch mit einem eigenen Foodtruck namens Sync Kitchen vor. Damit kochen sie aufwendige Menüs für private Events, alles rund um ihren Langos-Fladen, mal als Burgerbrötchen, mal zum Tunken. Langos in fancy, wir sind sehr dafür.
Am 8. Oktober um 15 Uhr spricht Lilia Antipow-Altrichter in der Gaststätte „Bohemia“ im Haus des Deutschen Ostens mit der Tanzpädagogin Ria Schneider, einer Expertin für Kastagnetten und spanischen Tanz. Für 5 Euro Eintritt sind Kaffee und ein Stück Kuchen schon mit drin. Lebensgeschichten plus Kuchen, besser läuft ein Donnerstagnachmittag nicht.
Am 27. September um 11:30 Uhr lädt Daily Matcha in der Leopoldstraße 20 zum japanischen Tee-Tasting mit WMATCHA ein, einer Teefirma direkt aus Kyoto. Gut eine Stunde lang geht's durch verschiedene Tees und ihre Herkunft, dazu gibt's ausgesuchte Snacks, gesprochen wird Englisch. Das ist quasi unsere Kirche, ihr Süßen, wir sitzen in der ersten Reihe.
In der Dachauer Straße 90 hat vor Kurzem die AMARi Bar aufgemacht, ein modernes Bistro für die Nachbarschaft. Mehr verrät der Instagram-Post leider nicht, wir müssen also selbst hin und nachschauen. Opfer, die wir gern bringen, ihr Lieben.
Am 4. Oktober trifft sich über WeMeet eine kleine Runde zum Sonntagsbrunch in einem gemütlichen Café im Glockenbachviertel. Die meisten kommen allein, sitzen zu viert bis sechst am Tisch und lernen sich einfach beim Frühstück kennen. Neue Mädels-Clique mit Croissant-Garantie? Klingt nach einem Plan.
Die Bar „Gebrüder Keller und Erben“ in der Klenzestraße hat zur Wiesn ein Schild an die Tür gehängt: Wer in Dirndl oder Lederhose kommt, bleibt draußen. Im Netz feiern die einen das, die anderen sind maximal beleidigt. Unser Tipp: Nach der Wiesn kurz umziehen, dann klappt's auch mit dem Absacker.
Am 19. September eröffnet Unique Burger eine Filiale in der Gotzinger Straße. Zum Eröffnungstag ist ein Angebot angekündigt, was genau, verrät die Quelle leider nicht. Burger-Date mit den Mädels? Das ist ein Samstag, wir hätten da Zeit.
Der Verein frau-kunst-politik lädt am 25. Oktober von 11 bis 14 Uhr zum Frauen-Stammtisch mit Brunch in die Amalienstraße. Es geht um Austausch, neue Kontakte und Ideen, der Eintritt ist frei. Brunch mit Haltung, ihr Lieben, besser wird ein Sonntagvormittag nicht.
Bis November hängen im Café Francesca in Schwabing Arbeiten von Martina Bohnenstiel, von Aquarellen bis zu Collagen aus handgefärbtem Papier. Zur Vernissage am 26. September von 15 bis 18 Uhr ist die Künstlerin selbst da. Kaffee in der einen Hand, Kennerinnenblick im Gesicht, so geht Samstag.
Die Münchner Band Combo Zeisig stellt am 24. Oktober ab 19 Uhr im Café Mari am Zenettiplatz ihre neue Platte „Alles bleibt anders“ vor, zum ersten Mal auch auf Vinyl. Zu hören gibt's Gitarren, Mandoline, Melodica und Songs irgendwo zwischen lustig und schräg. Livemusik mit Kuchenoption, da sind wir dabei.
Am 23. September um 18:30 Uhr liest Jannis Johannmeier im Einrichtungshaus Böhmler im Tal aus seinem Buch „Propaganda for the good“, eingeladen haben Vitra und das Café Luitpold. Es geht darum, wie Kommunikation den Blick auf die Welt positiver machen kann. Heimliches Probesitzen auf den Designersesseln ist von uns ausdrücklich empfohlen.
Die Noah Rooftop-Bar auf dem Tonwerk-Areal in Dorfen schließt am 30. September, lange leer bleibt das Dach aber nicht. Schon im Oktober übernimmt der Münchner Koch Kaan Erbatu und macht daraus das „Roof & Dine“ mit mediterraner und orientalischer Küche. Panoramablick bleibt, Speisekarte wird neu, Ausflug nach Dorfen, warum eigentlich nicht?
In Herrsching zieht ins Erdgeschoss des früheren Pegasus-Hotels an der Promenade eine panasiatische Sushi-Bar ein, das fünfte „Geisha“ eines Gastro-Ehepaars aus München. Noch im September sollen die ersten Gäste Sushi, Fusion-Küche und Cocktails oder Mocktails bekommen. Seeblick plus Maki, wir packen schon mal die Sonnenbrille ein.
Das Wiener Kaffeehaus Aïda bleibt am Münchner Flughafen: Das Pop-up mit Allresto geht in die vierte Runde. Heißt für uns, vor dem Abflug gibt's weiterhin Kaffeehaus-Feeling aus Wien. Und ein Stück Kuchen zählt zum Glück nicht als Handgepäck.
Am 2. Oktober gibt's in München eine Yoga Morning Session: erst Vinyasa Flow, danach Kombucha und Matcha. Endlich mal Frühsport, bei dem der Matcha nicht nur die Belohnung ist, sondern fest im Programm steht. Wer rollt mit uns die Matte aus, ihr Süßen?
Am 11. Oktober steigt zum vierten Mal das Menzinger Straßenweinfest. Wein auf der Straße im Oktober beweist, dass der Münchner Sommer nie ganz aufhört, er zieht sich nur eine Strickjacke an. Mädels einsammeln, Schal einpacken, Schorle bestellen!
Gleich neben dem Hofbräuhaus zapft jetzt das neue Weihenstephaner am Platzl, geführt von Ferdinand, Cornelia und Sebastian Zinner. Die Halbe Helles kostet 5,80 Euro, der Kaiserschmarrn 15 Euro, für die Altstadt fast schon bodenständig. Unser Tipp: Kaiserschmarrn teilen ist Liebe, aber ausdrücklich keine Pflicht.
Auf der Wiesn gibt's heuer ein neues kleines Zelt: Bartls Flösserstadl an der Wirtsbudenstraße, zwischen Löwenbräu und Bräurosl, mit Ente und Hendl. Drinnen alles voller Holz und alter Ruder, ganz im Zeichen der Isar-Flößer, und mit 398 Plätzen angenehm überschaubar. Perfekt für alle, die das Dirndl ausführen wollen, ohne im Riesenzelt verloren zu gehen.
Ein Musiker der Allotria Jazzband war im Café Puck in der Türkenstraße zu Gast, mitten in dem Eck, in dem Münchens Künstlerszene schon im 19. Jahrhundert die Nächte durchgemacht hat. Die Allotria hat übrigens den Münchner Fasching mitgeprägt, wir verdanken denen also quasi unsere Kostümkisten. Cappuccino bestellen, Nostalgie gibt's gratis dazu, ihr Süßen!